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Gene Roddenberry
Mastermind von Star Trek
und Andromeda
Geschlecht
männlich
Geburtstag
19. August. 1921
Geburtsort
El Paso
Status
Tot
Todestag
24. Oktober. 1991
Details
Verwandte
Caroline Roddenberry (Mutter)
Eugene Roddenberry (Vater)
Bob Roddenberry (Bruder)
Doris Willowdean (Schwester)
Majel Barrett-Roddenberry (Frau)
Dawn Roddenberry (Tochter)
Darleen Roddenberry (Tochter)
Gene Roddenberry jr. (Sohn)


Eugene Wesley Roddenberry (besser bekannt als Gene Roddenberry), wurde am 19. August. 1921 in El Paso, Texas, geboren. Er war ein Filmeproduzent, Drehbuchautor und Sci-Fi-Prophet. Letzteren Titel und seine große Berühmtheit bis in die heutigen Tage verdankt er seiner Novelle "Star Trek". Er starb am 24. Oktober. 1991 in Santa Monica (ironischerweise bei einem Arzt-Besuch) an Herzversagen.

BiographieBearbeiten

Roddenberry wuchs in Los Angeles auf, wo sein Vater bei der Polizei arbeitete. Während des Zweiten Weltkriegs ging er in die US-Army-Air-Force und flog dort 89 Missionen mit der B-17 (dem Bomber, dem zahlreiche deutsche Städte und Fabriken zum Opfer gefallen sind und die zu hunderten am Himmel geflogen sind). Nach seiner ehrenhaften Entlassung auf den Rang eines Captains 1945 holte er einen zivilen Flugschein nach und flog bis 1949 als Pilot von PanAm. In dieser Zeit begann er zu schreiben, betrachtete dies allerdings noch nicht als seine "Bestimmung".

Der AbsturzBearbeiten

1947 flog er die "Clipper Eclipse" von Karachi nach Istanbul. Mitten im Flug fiel einer vier Turboprop-Triebwerke aus, was anfangs kein Problem darstellte, da die Maschine auch mit drei Triebwerken fliegen konnte. Als kurze Zeit später allerdings die übrigen drei überhitzten und ein Triebwerk Feuer fing, änderte sich die Lage rapide. Roddenberry ging hinter zu den Passagieren um sie zu beruhigen, während der Pilot die Maschine zu landen versuchte. Dieser ganze Zwischenfall prägte Roddenberrys späteres Leben, da das eine Triebwerk plötzlich explodierte und er nicht dachte, nochmal mit dem Leben davon zu kommen. Als die Maschine dann doch in der syrischen Wüste landete, brach er sich zwei Rippen, dies hinderte ihn aber nicht daran mit der restlichen Crew die Passagiere zu evakuieren. Mehrmals ging er in das brennende Flugzeug und zog Leute raus. Als sich der Wind drehte und somit kein Gang ins Flugzeug mehr möglich war, begann man sich auf die Suche nach der nächsten Stadt oder Siedlung zu machen. Dazu teilten sich die Überlebenden in zwei Teams auf und gingen in verschiedene Richtungen. Roddenberry erreicht mit seinem Team die sechs Kilometer entfernte Stadt Mayadine und konnte von dort eine Suchaktion der syrischen Armee nach der Maschine starten. Danach machte er sich wieder auf, zurück zu den anderen Überlebenden.
Bei diesem Ereignis starben 14 Leute, zwölf Leute wurden verletzt und nur acht blieben unbeschadet.

Diese Nahtod-Erfahrung bestärkte Roddenberry in seinem Kinderwunsch, brachte ihn aber nicht von der Fliegerei ab. Erst als ein zweiter, weniger dramatischer Unfall 1948 passierte, hing er seine Pilotenkarriere an den Nagel und widmete sich stärker seiner Autorenarbeit.

Polizei-KarriereBearbeiten

Nachdem er sich vom Fliegen abgewandt hatte, stapfte Gene Roddenberry in die Fußstapfen seines Vaters und wurde Polizeimann beim Los Angeles Police Department. Von 1949 bis 1956 arbeitete dort und wurde der Redenschreiber von William H. Parker. Auf Grundlage von Parkers Charakterzug schuff er einige Jahre später den logischen und unemotionalen Charakter von Spock.
Während der Zeit bei der Polizei fing Roddenberry an auch für Geld zu schreiben und konnte zwei Drehbücher für eine Fernseh-Adaption von Mr. District Attorney und eines namens Police Academy verkaufen. Nach seiner Prüfung zum Sergeant lernte er außerdem Wilbur Clingan kennen, welcher der Namenspate für die Klingonen wurde. Im Dezember 1954 schrieb er dann sein erstes Drehbuch für eine Sci-Fi-Serie. Durch den kleinen Erfolg dieser Sendung begann er weitere Folgen und Serien im Sci-Fi Bereich zu schreiben und zu verkaufen. Zwei Jahre später, im Juni 1956, beendete er schließlich seine Karriere als Polizeimann und widmete sich ganz dem Schreiben.

Drehbuchautor (1960er)Bearbeiten

Roddenberry hatte einen eher mäßigen Start als Drehbuchautor. Seine Ideen passten nicht in die damalige Vorstellung von Science Fiction, die daraus bestanden, dass ein Roboter eine Frau festhielt und von einen männlichen Helden irgendwie umgenietet wurde. Deswegen war sein erstes Hauptwerk das eher konservative "The Lieutenant", in welchen es zumeist um Geschichten von Soldaten ging; diese Serie lief nur eine Staffel lang.

Hinweis: Folgende Abschnitte handeln größtenteils von Star Trek: TOS, die anderen Star Trek-Serien/Filmen und deren Hintergründe. Für nähere/genauere Informationen empfiehlt sich unser Kooperationspartner und Star Trek-Wiki Memory Alpha. (Persönliche Anmerkung: Ein Artikel über Gene Roddenberry ohne Star Trek ist wie Captain Dylan Hunt ohne seine Andromeda. Er wäre unvollständig und es würden viele Jahre in der Biographie fehlen.)

Star Trek: The Original SeriesBearbeiten

1964 lies er sich eine weitere Serie lizenzieren. Ihr Name: Star Trek. Mit dieser ging er zu MGM, und obwohl die Idee gut aufgenommen wurde, lehnte MGM die Skripte ab. Daraufhin versuchte es Roddenberry und sein Partner Oscar Katz mit einem leicht veränderten Konzept bei CBS, welche jedoch eine eigene Serie aufziehen wollten und sie deswegen nur einstellte, um von ihren Ideen etwas abzukupfern. Roddenberrys nächste Station war NBC, welche die Serie vom Schwerpunkt ändern wollte und das Sci-Fi-Genre in den Hintergrund stellte, dafür aber mögliche Kämpfe in den Vordergrund heben möchte. NBC gab den ersten Piloten, bekannt als "The Cage" (im deutschen "Der Käfig") in Auftrag, war allerdings vom Ergebnis nicht überzeugt. Nur durch Katz, der das Studio nochmal überzeugen konnte, wurde 1965 ein weiterer Plot in Auftrag gegeben.

Für diese Pilot-Folge wurden zahlreiche Ideen verworfen oder geändert, sowie einige personelle Änderungen unternommen. Majel Barrett, die später die zweite Frau von Roddenberry wurde, wechselte von der Position des Ersten Offiziers auf die der Krankenschwester Christine Champell, an ihre Stelle trat Leonard Nimoy als Spock. Desweiteren versuchte Roddenberry die Serie multikulturell anzulegen, was einigen Schauspielern zusätzlich imponierte, zumal damals die Rassentrennungs- und Rassendiskriminierungs-Debatten noch in voller Fahrt waren. Nach dem zweiten Plot nach NBC das Angebot an und plante eine Staffel bis Herbst 1966. Die Serie war ein Erfolg. Bei der allersten Austrahlung von Die Spitze des Eisberges bekam Roddenberry eine Standig Ovation. Er war allerdings stehts um das Fortbestehen der Serie bemühnt und scheute sich nicht einige Leute dafür zu bitten, ein gutes Wort für Star Trek einzulegen. Unter den Sci-Fi Autoren die halfen, dass Star Trek von NBC nicht zu früh abgekanzelt wurde, gehörte auch Isaac Asimov. Dieser erkannte, dass Spock populärer war als Kirk und riet Roddenberry dazu die Balance zwischen den beiden Rollen wieder herzustellen.
Roddenberry überarbeitete zahlreiche Skripts immer wieder, schaffte es aber so, dass die Serie eine zweite Staffel bekam. Als sich jedoch das Ende der zweiten Staffel abzeichnete und NBC keine weitere in Auftrag geben wollte, wandte er sich wieder an Asimov. Dieser konnte zusammen mit den Studenten von zwanzig Universitäten einen Protestmarsch auf das Studio-Gelände organisieren; worauf NBC, von der Resonanz von Star Trek überrumpelt, eine dritte und letztendlich finale Staffel in Auftrag gab.

1970erBearbeiten

Als Star Trek 1969 abgesetzt wurde, orientierte sich Roddenberry neu. Er versuchte es jedenfalls. Er schrieb bei einige Projekten von MGM mit und arbeitete im Hintergrund an einer neuen Serie: Genesis II. Nach Star Trek wollte er keine "utopische" Gesellschaft mehr aufzeigen, die von der Erde gelöst mit Raumschiffen und anderen Spezies zu tun hat, sondern richtete seinen Blick auf das "Dark Future"-Genre. Von 1973 an, dem Jahr in dem er mit "Genesis II" eine neue Serie starten wollte, bis 1976, wo er mit "Strange New World" seinen letzten Versuch in diesem Genre fußzufassen unternahm, distanzierte er sich von Star Trek und seinen früheren Ideen und legte mit diesen Versuchen den Grundstein für eine jahrzehnte später veröffentliche Serie.

Allgemein liefen die 1970er für Roddenberry eher schlecht, seine neuen Ideen worden nicht gut aufgenommen und er konnte sich und seine Familie nur mithilfe von kleineren Arbeiten über Wasser halten, unter anderem, in dem er seine Zustimmung für Star Trek: The Animated Series gab; ein Fehler wie er später einräumte, da er seine Zustimmung nie gegeben hätte, wenn er gewusst hätte, dass es später nochmal eine reale Serie (Star Trek: The Next Generation) gibt. Die Lage änderte sich erst, als gegen Ende der Siebziger Paramount auf Roddenberry zu ging, da sie einen Star Trek-Film machen wollten. Roddenberrys Konzepte waren zwar die Jahre über gescheitert, Star Trek jedoch wurde immer bekannter, zumal CBS aus Gewinngründen die Austrahlungslizenzen immer mehr kleineren Kabelsendern gaben, welche die Serie wiederholten.

"Star Trek: Der Film" wurde allerdings ein kleines Fiasko. Nicht nur war er der damals (zweit)-teuerste Film in der Geschichte von Hollywood, auch nur besonders eingefleischte Fans nahmen ihn an. Die Story war zu flach, der Film baute mehr auf die Effekte auf und ein langweiliger Ablauf der Geschichte sorgten dafür, dass Paramount unzufrieden mit Roddenberry war. Paramount gab zwar, gerade wegen der Fans, die trotzdem die Kosten des Filmes aufwiegen und noch einen satten Gewinn einbrachten, weitere Filme in Auftrag, stellten Roddenberry aber "sicherheitshalber" einen Assistenten zur Seite, der nichts anderes machen sollte, als aufzupassen, dass er (Roddenberry) sich nicht in seinen eigenen Konzepten verheddert. Dies wiederum sorgte für Unmut bei Roddenberry, der sich in seiner Kreativität und Ideenfreiheit eingeschränkt sah, sorgte aber dafür, dass die nachfolgenden Filme (auch durch die Unterstützung weiterer, teils beratener, Drehbuchautoren) zu größeren Erfolgen wurden und die hohen Produktionskosten teilweise doppelt reinholten.

1980er (Späte Jahre)Bearbeiten

Nach dem Debakel des ersten Star Trek-Filmes gab Paramount Roddenberry einen Großteil der Schuld, was zu einen kleinen Zerwürfnis zwischen dem Autor und dem Rechteinhaber seiner Idee führte. Roddenberry war zerknirscht und wollte, abgesehen von den weiteren oder laufenden Filmprojekten, nichts mehr von Star Trek wissen. Erst als Paramount ihm die Rechte von Star Trek anbot, dafür ihn aber um eine weitere Serie bat, willigte er ein. Die neue Serie, welche von den Fans nach den Filmen gefodert wurde, war Star Trek: The Next Generation.
In dieser wollte Roddenberry einige neue Wege gehen, zumal er seine originalle Crew nicht nochmal nutzen konnte oder wollte. Er konzipierte die ursprüngliche Idee von TNG so (auf Basis des Humanismus), dass die Menschen im 24. Jahrhundert untereinander keine Zwietracht und keinen Argwohn mehr besitzen. Sollte es zu Konflikten in der Enterprise-Crew kommen, so würden diese von außen ausgelöst. Aus diesen Grund erschuff Roddenberry Q, der als universaller Grund für Konflikte innerhalb der Crew und unter den Menschen dienen sollte. Die anderen Drehbuchautoren nahmen das entweder so hin, oder rebellierten. Dies führte dazu, dass Roddenberry alleine in der ersten Staffel extrem viele Drehbücher, machnmal durch seinen Anwalt erzwungen, umschrieb und sich im Team unbeliebt machte. Als er dies auch in der zweiten Staffel tat, kanzelte man ihn ab. Paramount entzog ihm, da er in einem Autoren-Team gearbeitet hatte, seine Rechte und zahlte ihm nur noch eine einmalige Gage.
Roddenberry hatte sich unterdessen auch bei den Autoren von Hollywood unbeliebt gemacht, da es während der ersten beiden Staffeln von TNG zu einen Autoren-Exodus kam, ausgelöst durch seine alles bestimmende Idee und seiner Praxis die Drehbücher der anderen Autoren grundsätzlich (eben auch auf juristischen Weg) umzuschreiben. Als Roddenberry praktisch ausgeschlossen wurde (er durfte zwar weiter am Set sein, hatte aber eigentlich nichts mehr zu sagen und war von allen Gewinnen ausgeschlossen), wurde dieser Trend gestoppt und TNG, nun befreit von der Idee das es zwischen den Menschen nicht mehr zu Komplotten und Zwist kommt, erfolgreich und bekannt.
Natürlich kam TNG nicht ganz ohne Roddenberry aus, allerdings ließ er seine Ideen nun nur noch auf indirekten Weg über seine zweite Frau Majel Barrett-Roddenberry laufen. Diese hob außerdem seine unzähligen Konzepte und verworfenen Ideen auf, was nach dem Tod von Gene Roddenberry als Grundlage für Star Trek: Deep Space Nine, Star Trek: Voyager, Mission Erde: Sie sind unter uns und Andromeda diente.

Traurigerweise erlangte Gene Roddenberry erst richtig große Berühmtheit nach seinen Tod; wo in vielen Nachrufen und Veranstaltungen darauf hingewiesen wurde, dass er der Schöpfer von Star Trek war. 1998 wurde ein Teil seiner Asche in den Weltraum geschossen. Der Rest soll, zusammen mit der seiner Frau Majel, 2016 folgen.

WerkeBearbeiten

The LieutenantBearbeiten

The Lieutenant war die erste Serie von Roddenberry. Sie lief über eine Staffel und handelte von einem Lieutenant, der im Militär oftmals mit verschiedenen Geschichten und ausgemusterten Kameraden in Verbindung kam. Sie ist relativ unbekannt.

Star TrekBearbeiten

Star Trek: The Original SeriesBearbeiten

Raumschiff Enterprise (Abkürzung: TOS; anfangs im Original nur: Star Trek) war seine erste Star Trek-Produktion, die mit dem Pilotfilm Der Käfig anfing. Der Produktionszeitraum der Serie ging von 1966 bis 1969, die Episoden spielen genau 300 Jahre später.

Nach zwei Staffeln wollte NBC die Serie einstellen, aber Fanproteste ermöglichten schließlich doch die dritte Staffel, die dann aber wegen zu geringer Einschaltquoten die letzte Staffel blieb.

Es ist bekannt, dass Roddenberry und die Schauspieler bereits gegen Ende der zweiten Staffel keine Lust mehr hatten. In der dritten und letzten Staffel ist diese Unlust manchmal zu sehen und wirkte sich auf die Qualität der Serie aus. Das erklärt auch die Meinung einiger Fans, die die letzte Staffel unnötig und schlecht finden.

In Deutschland wurde die Serie durch ZDF und Sat.1 ausgestrahlt, wobei ZDF anfangs nur 39 Folgen kaufte und (zum Teil komplett sinnfrei) synchronisierte oder schnitt. In Deutschland hatte Star Trek einen schlechten Start, da es als Kinder/ Jugendserie verkannt wurde und somit einige der Kampfszenen rausgeschnitten oder gleich der ganze Sinn einer Folge (z.B. Pon Farr a.k.a Weltraumfieber) geändert wurde.

Eine bessere/ originalgetreuere Synchronisation wurde erst durch CIC gemacht und kann durch die DVD-Boxen gekauft werden.

Star Trek: The Next GenerationBearbeiten

Durch den Erfolg der Kinofilme wurde Roddenberry zu einer neuen Serie überredet. Star Trek: The Next Generation (Abkürzung: TNG; dt. Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert), wurde geschaffen. Sie spielte knapp 80 Jahre nach den Kinofilmen.
Die Serie erfreute sich großer Beliebtheit und legte den Grundstein für die nachfolgenden Ableger Deep Space 9 (wo sich die Ereignisse teilweise überlappen) und Voyager.

Auch in Deutschland war TNG, welches im Titel eine direkte Fortsetzung des Vorgängers suggeriert, ein Erfolg. Die Serie wurde hierzulande wieder von ZDF ausgestrahlt, welche auch für den seltsamen Titel verantwortlich ist. Abgesehen von einigen seltsamen Ausnahmen verlief die Übersetzung von TNG besser als die von TOS oder TAS, desweiteren wurden die Folgen im Schnitt und Handlungsablauf kaum angetastet.

Roddenberry überwarf sich im Laufe der ersten und zweiten Staffel mit den Produzenten und Drehbuchautoren, desweiteren machte er sich auch bei den Schauspielern unbeliebt. In Folge dessen wurde er Mitte der zweiten Staffel aus der Serie ausgeschlossen.

WeiteresBearbeiten

Star Trek: The Animated Series Bearbeiten

Die Enterprise (ursprünglich The Animated Adventures of Gene Roddenberry's Star Trek; TAS) ist eine Erweiterung zur Originalserie. Sie wurde von einigen Autoren der TOS geschrieben, mit dem (durch Geldmangel erzwungenen) Segen Roddenberrys produziert und von fünf Schauspielern der originalen Serie synchronisiert.

Da man sie allerdings sowohl in den USA, wie auch in Deutschland als Kinderserie verkannte und so nicht in der Primetime, sondern bei den ganzen anderen Kinderzeug verfrachtete, wurde die Serie nicht sehr bekannt und erfolgreich und wurde nach etwas mehr als einer Staffel (2 1/2) abgesetzt.

Noch schlimmer als beim original Star Trek vermurkste ZDF die Synchronisation und die Folgen derart, dass die Serie in Deutschland überhaupt nicht beliebt war und der echte Sinn der Folgen erst durch die Nachsynchronisation von CIC sichtbar wurde. Trotzdem wird im deutschen Fernsehen, wenn sie hierzulande ausgestrahlt wird, immer die ZDF-Fassung, meistens in Doppelfolgen, gezeigt.

Genesis IIBearbeiten

Hauptartikel: Genesis II

Genesis II (1973) war Roddenberrys erster Versuch ein neues Francise zu etablieren. Da der Pilot-Film aber mehrmals abgelehnt wurde, versuchte es Roddenberry mit einer überarbeiteten Geschichte ein Jahr später erneut.

Planet EarthBearbeiten

Hauptartikel: Planet Earth

Planet Earth (1974) war der zweite Versuch Roddenberrys ins Dark Future-Genre vorzustoßen. Wie ein Jahr zuvor wurde Planet Earth nicht gut aufgenommen, so dass es bei dem Pilotfilm blieb.

Strange New WorldBearbeiten

Strange New World war schließlich der letzte Versuch in diesem Genre fußzufassen, lief aber trotz komplett veränderter Storyline ins Leere. Nach dem erneuten Scheitern bekam Roddenberry von Paramount das Angebot für den ersten Star Trek-Film und hörte mit den Versuchen auf.

Mission Erde: Sie sind unter unsBearbeiten

Mission Erde: Sie sind unter uns ist eine Serie, die aus dem Nachlass von Roddenberry im Jahr 1997 ins Leben gerufen wurde. Anders als Andromeda, welches Elemente aus "Genesis II" und "Planet Earth" verwendet, basiert Mission Erde auf "Strange New World".

Hier in Deutschland wurden (bis jetzt) nur die 1. - 4. 1/2 Staffel von Sat.1 übersetzt und ausgestrahlt. Unter dem originalen Namen Earth: Final Conflict strahlt Prosieben Maxx diese Serie aus. Es ist zu hoffen, dass sie endlich fertig synchronisiert und veröffentlicht wird.

AndromedaBearbeiten

Hauptartikel: Gene Roddenberry's Andromeda

Andromeda ist die zweite Serie, die aus Roddenberrys Nachlass gemacht wurde. Die Namen stammten aus den Piloten/Skripten zu "Genesis II" und "Planet Earth". Ursprünglich gab es neben Andromeda noch eine weitere Serie, die "Genesis" genannt wurde. Deren Zeit war aber noch nicht gekommen, zumal Andromeda zu einem kleinen Hit wurde und in den USA viele Fans gewann. Angeblich gibt es die Konzepte zu Genesis aber noch.

WeitereBearbeiten

Zusätzlich zu Mission Erde, Andromeda und dem (bis jetzt) unveröffentlichten Genesis wurde 2010 The Questors Tape von Rod Roddenberry (Gene Roddenberry jr.) angekündigt, welches allerdings seitdem nie wieder erwähnt wurde. Rod Roddenberry erzählte damals aber, dass sein Vater in der "Questor"-Serie mehr Potential als in Star Trek sah und es bedauerte, niemals dieses Projekt ins Auge gefasst zu haben.

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