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Trance Bonsai
Rückwärts in die Dunkelheit
Episoden-Nummer
3x12
Episoden-Zähler
56
Erstausstrahlung
03.02.2003 (original)

24.09.2003 (DE)

Autor(en)
Ashley Edward Miller &
Zack Stentz
Regisseur
Michael Robison
Episodenübersicht
Vorherige Episode
Die andere Seite des Tunnels
Nächste Episode
Volles Risiko


Rückwärts in die Dunkelheit,
die 12. Folge der 3. Staffel


KurzfassungBearbeiten

Die Andromeda fliegt unkontrolliert herum. Beka liegt tot auf der Brücke; Tyr und einige Sicherheitsleute wurden von jemanden in den Gängen niedergestreckt; Harper zappelt an einem Kondensator und Dylan lehnt mit gebrochenem Genick an einem der Wartungsgänge. Ein unbekanntes Wesen kämpft mit Rommie im Slipstream-Kern und wirft sie nach erfolgreichen Kampf hinab in die Tiefen des Maschienraumes. Dann macht er sich wieder ans Werk und zerstört die Andromeda.
Trance schreckt aus ihrer Vision auf. Sie blickt durch den Raum und versucht die perfekte Zukunft zu finden. Doch diese Zukunft kämpft gegen sie.

ZusammenfassungBearbeiten

Die Andromeda gleitet durch das Weltall, als sich plötzlich die Slipruder öffnen und das Schiff unkontrolliert umherfliegt. Andromeda ruft einen Code Red aus, sämtliche Offiziere und Crewmitglieder, darunter Beka, Harper, Tyr und Dylan, sind getötet worden. Ein unbekanntest, großes Wesen steht im Slip-Kern und ringt mit Rommie, kann sie aber ohne Probleme hinabschmeißen und die Andromeda zerstören.
Trance blickt fragtend auf einen Bonsai und meint traurig, dass das nicht funktioniert hat. Sie schneidet einen der Äste ab und versucht eine andere Zukunft.

Die Andromeda bricht aus den Slipstream hervor. Beka ist fröhlich und erklärt stolz, dass die neu eingestellten Dämpfer super funktionieren und der Flug um einiges weicher und sanfter war. In diesem Moment durchfährt ein Ruck das Schiff, worauf sie letzteren Satz zurückzieht und Dylan schmunzelnd auf seine Position will. Da meldet Andromeda, dass sich ein unbekanntes Objekt schnell nähert. Dylan versucht es mit einen Ausweichmanöver abzuschütteln, doch es klebt weiter an ihnen und kommt der Andromeda immer näher. Um ihn Manieren "beizubringen", lässt Dylan einige Abwehrraketen auf das Objekt feuern. Doch die Raketen gehen einfach durch das Ding durch, welches dann auch noch verschwindet. Während sich auf der Brücke Verwunderung breit macht, taucht das Wesen in Harpers Werkstatt aka dem Maschinenraum auf und beginnt Kabel rauszureißen.
Dylan nimmt die Anwesenheit dieses Wesens auf der Andromeda genervt entgegen und ruft einen Sicherheitstrupp hin. Da verschwindet es aus dem Maschinenraum und taucht unbemerkt hinter Beka auf. Noch ehe jemand reagieren kann, erschießt es Beka und verschwindet wieder.

Trance steht wieder vor ihrem Bonsai und sucht sich eine neue Zukunft, in der Hoffnung, das diese die perfekte Zukunft ist. Der Schaden dieses Wesens wird erneut rückgängig gemacht, die Andromeda bricht wieder aus den Slipstream heraus und wieder verschwinden die Raketen ins Nichts.
Trance gibt Beka zu verstehen, dass sie den Pilotenplatz räumen soll und Harper auf den Sicherheitstrupp warten soll. Doch das Wesen zerstört immer mehr die Systeme und ist kurz davor einen Overload der Slipstream-Kontrollsysteme herbei zuführen. Harper schießt um ihn aufzuhalten und erweckt ungewollt die Aufmerksamkeit dieses Wesens. Noch bevor der Sicherheitstrupp kommen kann, streckt das Wesen Harper mit einen Schuss nieder. Danach eröffnet der hergeeilte Trupp das Feuer, da verschwindet das Wesen und taucht auf der Brücke auf.
Alle auf der Brücke gehen vor diesem Ding in Deckung. Rommie will sich das Wesen vorknöpfen, doch selbst ihre Androidenkraft reicht nicht aus um diesem Ding habhaft zu werden. Erst mit vereinten Kräften und volles Plasmafeuer gelingt es das Wesen zu vertreiben. Aber zu welchen Preis? Noch lebt Harper, aber es sieht nicht gut aus. Rommie findet derweil heraus, das das Wesen weit über 12.000 Jahre alt ist, also noch älter als das Commonwealth ist, und das es rückwärts altert. Dylan beschreibt das Problem treffend: Das Ding weiß, wie sie handeln werden, bevor sie es wissen. Es gibt also keine Möglichkeit das Ding zu besiegen.
Harper wurde derweil auf die Krankenstation gebracht, wo Trance alles versucht um ihn zu retten, doch Harper stirbt ihr unter den Händen weg. Sie ruft laut nein und versucht mithilfe verschiedener Zeitlinien die perfekte Zukunft zu finden, in der Harper nicht stirbt. Doch sie scheitert immer wieder. Harper ist tot, in allen Dimensionen und Paralleluniversen.

Wieder ist Trance vor ihrem Bonsai und versucht eine neue Zeitlinie. Diesmal möchte Dylan das Wesen, welches aktiv seine Spuren verwischt und somit für die Sensoren immer wieder unauffindbar ist, mit aller Härte los werden. Dafür schickt er Tyr mit einem Sicherheitstrupp los. Tyr macht sich sofort auf den Weg und sammelt seine beiden Teammitglieder unter dem Laufen ein. Doch noch während er Anweisungen für den Kampf gibt, werden die beiden in Red-Shirt-Manier umgenietet. Nur Tyr übersteht das, wird aber von dem Wesen festgenagelt. Es läuft auf ein Nahkampfduell heraus, wobei Tyr an die Leiter gepresst wird und das Wesen ihm das Genick bricht. Nach dem Tod von Tyr beginnt das Wesen die Slipstream-Kernsysteme zu sabotieren und jeder verfügbare Offizier wird zur Verteidigung gebraucht. Doch das Ding kann die Andromeda erneut zerstören.

Ratlos blickt Trance auf den Bonsai und blickt in die nächste Dimension. Diesmal greift sie ein, bevor Dylan überhaupt die Raketen zündet und klärt ihn über das Wesen auf. Sie meint, dass es alles machen würde, um sie alle zu töten und die Andromeda zu zerstören. Es altert falsch herum, kennt jeden Schritt und jeden Gedanken und kann praktisch durch nichts, außer maximales Plasmafeuer getroffen werden. Dazu erwähnt sie noch, das Harper ganz schnell von seinem momentan Platz verschwinden und Beka den Pilotensessel räumen soll. Dylan, der wegen ihrer ungewohnten Offenheit verwundert ist, bedankt sich für die Informationen und will sie gerade umsetzen, als das Wesen über ihn erscheint, auf ihn niederkommt und ihm mit einer gezielten Bewegung das Rückgrat bricht.
Das Wesen verschwindet wieder und Beka und Rommie rennen schnell zu ihrem Captain, doch Rommie kann nur noch Dylan's Tod feststellen. Danach taucht das Wesen bei Harper auf und alles beginnt von vorne. Traurig wandelt Trance durch die Gänge, während um sie herum ihre Freunde sterben und die Andromeda erneut von dem Ding, diesmal durch ein unkontrolliertes Slipstream-Ereignis, zerstört wird.

Trance steht vor einem Dilemma. Die einzige Zukunft, die halbwegs richtig scheint, kann nur passieren, wenn Harper stirbt. Also blickt sie, mangels Alternativen, nun wieder in eine Dimension in der Harper von dem Wesen getroffen wird und in ihren Händen stirbt. Sie geht hoch zum verzweifelten Dylan und fragt, wie er es die ganze Zeit schaffen kann den Tod seiner Leute zu verkraften, doch er kann ihr keine Antwort darauf geben und entgegnet, ob sie weiß, ob Harpers Opfer irgendwas bringt; irgendwas verändert. Doch auch Trance kann nicht darauf antworten, da das Wesen erneut versucht die Andromeda zu sabotieren. Dylan ruft alle auf Kampfposition und geht zu seiner Kommandokonsole.
Während das Wesen weiter den Slipstream-Antrieb sabotiert, schickt er Tyr und einen Sicherheitstrupp runter; derweil lässt er Andromeda einen Countdown starten, an dessen Ende sie ein Slipportal etablieren soll. Beka fragt darauf perplex, ob es eine so gute Idee sei, während ein unbekanntes, aggressives Wesen am Slipstream-Antrieb herumdoktort, in den Slipstream zu gehen, doch Dylan ist zuversichtlich, so das Beka die Andromeda in den Slipstream lotst.
Im Slipstream werden die Definitionen von Zeit und Raum aufgehoben, so das Tyr und seine Leute das Wesen plötzlich angreifen können. Kurz scheint es so, als hätten sie das Ding in die Ecke gedrängt, da bemerkt Beka, dass sie nicht aus den Slipstream rauskommt, da die Steuerungssysteme zerstört worden sind. Dylan schickt sie deswegen zur Maru runter. Während sie auf den Weg ist, geht Tyr die Munition aus, worauf er einen Nahkampfangriff startet, aber von dem Wesen hart zu Boden geworfen wird. Das Ding macht sich wieder über die Steuerung her und ist dabei den Slipstream-Kern zu überladen. Dylan macht sich auf den Weg um den Impulsgeber auszuwerfen, als Tyr nochmal aufsteht und das Wesen mit letzter Kraft angreift. Bevor aber irgendwer was machen kann, verschwindet das Wesen und an seiner Stelle erscheint ein weiteres Slipstream-Ereignis. Das zweite Ereignis im Slipstream destabilisiert die Andromeda auf Quantenebene und bewirkt, dass sie zerrissen wird.

Nun stehen Trance keine weiteren Szenarien mehr zur Verfügung. Sie hat nur noch die Wirklichkeit. Keine Zeitlinie, keine Realität kann sie jetzt noch bereisen um eine perfekte Zukunft zu erzeugen, stattdessen muss sie sich die Realität verlassen. Doch da bemerkt sie, dass es noch eine Chance gibt: Dylan.

Diese Mal bittet sie ihn schlicht darum, dass niemand gegen das Ding kämpfen darf. Daraufhin macht er instinktiv das richtige: Er gibt den Befehl in den Slipstream zu gehen. Prompt ist die Andromeda dort drinnen und das Wesen auf ihr gefangen, doch das hält es erneut nicht davon ab, das Schiff zu sabotieren. Dylan übergibt Beka das Kommando, befiehlt allen, dass sie auf ihren Posten bleiben sollen und rennt runter zum Kern, um den Impulsgeber über Bord zu werden.
Während er durch das Schiff rennt, befiehlt er Harper, dass dieser den Overload stoppen soll, doch er bekommt keinen Zugriff auf die Systeme, also sprintet Dylan zum Maschinendeck und zum Kern. Er öffnet die gewaltigen Schotts des Maschinendecks und ist drauf und dran den Kern abzuwerfen, was seinen Tod bedeuten würde, vor allem, da das Wesen sämtliche manuellen Kontrollen blockiert hat und er nun keine Möglichkeit mehr hat den Impulsgeber abzuwerfen. Während Dylan mit den Widrikeiten kämpft, materialisiert sich das Wesen neben ihn und wirft ihn vom Wartungsteg. Er kann sich gerade noch an der Brüstung festhalten und nach einigem Geringe seine Kampflanze erreichen. Mit letzter Kraft kann er dem Wesen einen heftigen Stromschlag verpassen und ihn in den Slipstream werfen. Doch er selber ist auch kurz davor in den Slipstream zu stürzen, bis ihn Trance hochzieht und rettet.

Er bedankt sich bei ihr für ihre Befehlsverweigerung und kann die Schotts wieder zu machen. Die Andromeda kehrt wieder in den Normalraum zurück, als neben dem total geschafften Dylan erneut das Wesen auftaucht. Mit einem: "Heute ist echt nicht mein Tag.", macht sich Dylan auf einen weiteren Kampf gefasst, als das Wesen einfach verschwindet und von der Andromeda wegfliegt.

Später fragt Dylan verwundert, dass Trance hunderte verschiedene Zukunftsversionen gesehen hat, die sich untereinander und von der Wirklickeit kaum unterscheiden, worauf sie einfach nur nickt. Er fragt dann, ob sie überhaupt sagen kann, was real ist, und was nicht, worauf sie ganz ehrlich antwortet, dass sie das nicht weiß und selbst nicht unterscheiden kann.

ZitateBearbeiten

Harper liegt tödlich verletzt im Krankenbett
Beka: Wieso werd ich das Gefühl nicht los, dass es mich hätte treffen sollen?
Trance: Es gibt einen Weg, in der niemanden von euch etwas passieren wird.

Dylan: Keine Rätsel, keine Zeichen einer kryptischen Zukunft? Sagen Sie uns, was Sie wissen.
Trance: Das Ding da draußen will uns töten. Und Sie haben kein Mittel um es zu zerstören, glauben Sie mir. Ich weiß nicht was diese Kreatur ist und warum sie das tut, aber ich weiß, dass sie durchs All fliegt und sich dabei Rückwärts durch die Zeit bewegt, so dass sie unseren nächsten Plan schon kennt, bevor wir ihn verwirklichen. Alles was ich Ihnen sagen kann ist: Holen Sie Harper da raus, lassen Sie Beka den Pilotenplatz räumen und sagen Sie jedem an Bord, dass sie ihre Kampflanzen auf volles Plasma-Feuer stellen sollen. Damit gelingt es uns vielleicht das bösartige Wesen in den Griff zukriegen. Das ist alles was ich sagen kann.
Dylan: Danke Trance, das war bewunderswert ehrlich.

Dylan: Sie haben also hundertausende verschiedene Zukunftsversionen gesehen; in dem Zeitraum, in dem ich einmal blinzle? Und jede einzelne sehen, hören, fühlen, schmecken und riechen Sie so real wie diese Unterhaltung, die wir gerade führen?
Trance: Mit einem Wort: Ja.
Dylan: Wow. Äh... Steht verwundert auf und geht zu Trance Dann hab ich noch eine Frage: Wenn das wahr ist. Wenn diese Zukunftsversionen nicht voneinander zu unterscheiden sind und auch nicht von der Realität in einer Quantenebene... Trance, wie können Sie wissen, was überhaupt davon real ist?
Trance: Ich weiß es gar nicht.

TriviaBearbeiten

  • Der ursprüngliche Storyplot sah vor, dass der Scourge den Motor der Schöpfung für seinen Meister den Abyss klauen soll. Mit der Abkehr vom Original-Plot der Serie verlor der Motor aber an Sinn und die Verbindung zum Abyss wurde aufgegeben.
  • In dieser Folge zeigt Trance das erste Mal offen ihre Kräfte und bespricht sie mit Dylan.

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