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Slipstream s1-3

Der Slipstream bis zur vierten Staffel

Der Slipstream (auch als Streaming oder ÜLG bekannt) ist die einzige bekannte Methode um sich schneller als das Licht von einen beliebigen Punkt A zu einen beliebigen Punkt B zu bewegen. Er basiert auf die Stringtheorie, wonach jedes Objekt im Quantenraum durch Strings miteinander verbunden ist. Durch diese Verbindung ist es egal wie weit entfernt das Ziel ist, man wird immer gleich lange brauchen, außer der Pilot fällt manuell aus den Slipstream oder findet keinen Ausgangspunkt.

Laut Dylan Hunt ist der Slipstream vielleicht nicht die beste, allerdings die einzige bekannte Möglichkeit wie man mit Überlichtgeschwindigkeit durch das Universum kommt. Viele Techniker sind am Slipstream-Antrieb schon verzweifelt und auch Piloten tun sich in einigen Gebieten mit dem Slipstream schwer. Desweiteren finden organische Piloten zu 99,9% immer den richtigen Weg, wobei KIs nur zu 50% richtig liegen. Sollte man keinen Ausgangspunkt finden, kann es vorkommen, dass die Schiffe hunderte Jahre lang im Slipstream umherirren. So ist es auch nicht verwunderlich, dass tausende von Slipscouts niemals wieder aufgetaucht sind.

Auch Harper erwähnt den Slipstream und seine Mechanik mehrmals, wobei er einmal meint, dass dies eine Methode ist schneller als das Licht zu fliegen, ohne schneller als das Licht zu sein.

ÜbersichtBearbeiten

Slipstream s3-5

Der Slipstream ab der vierten Staffel

Mithilfe eines Schwerkraftgenerators wird das real Gewicht des Schiffes gesenkt, worauf der eigentliche Slipstream-Antrieb das Slipportal mithilfe von GFG-Linsen öffnet. Im Slipstream "hängt" sich das Schiff (sollte es sehr groß sein) mithilfe von Slipstream-Schienen an die Strings dran. Hat sich das Schiff einmal in solche Strings eingehackt, kann der Pilot es durch den Slipstream navigieren, in dem er den Stringfäden beliebig folgt und bei Knotenpunkten "abbiegt". Schiffe können den Slipstream erst verlassen, wenn sie einen geeigneten Endpunkt gefunden haben, anderswo können sie sich nicht von den Stringfäden lösen, ohne zerstört zu werden.

Der Slipstream wurde vor 10.000 Jahren von den Vedranern entdeckt und verbindet seither die drei Galaxien. Ebenso lange forscht man auch schon an diesem seltsamen interdimensionalen Raum, der zwischen den Realitäten liegt und die String-Verbindungen von galaktischen Objekten aufzeigt. Desweiteren ist man im Slipstream von der Zeit unabhängig, so dass man nie wirklich sagen kann, wie lange man von einem System ins andere geflogen ist. Es ist allerdings bewiesen, dass ein glücklicher Pilot eine bessere Route durch den Slipstream findet als zum Beispiel ein deprimierter oder bedrückter Pilot. Mit einem glücklichen Piloten an der Steuerkonsole kann selbst ein Tripp von einer Galaxie zur anderen nur wenige Minuten dauern; während die Reise von einem Stern zum anderen bei einen unglücklichen Piloten auch mehrere Wochen dauern kann.

Eine weitere Besonderheit ist die "Frequentierung". Eine Sliptroute, die öfter geflogen wird, ist breiter und zuverlässiger als eine, die vielleicht nur ein einziges Mal beflogen wurde. Das ist besonders interessant für den Handel, da Händler so immer wissen, wo die nächste Station ist. Außerdem ist so das Reisen zuverlässig und ungefähr gleichschnell. Zwischen wichtigen Welten wie Tarn-Vedra und San-Ska-Re entwickelten sich so Routen, die sehr sicher und konfortabel geflogen werden konnten.

Die Navigation im Slipstream ist schwierig, da ein Pilot, sollte er sein Ziel vor Augen haben, immer intuitiv den "richtigen" Weg durch den Slipstream findet. Da aber der Slipstream kein echtes "richtig" und kein echtes "falsch" kennt, ist es eigentlich egal welchen weg der Pilot nimmt, da seine Entscheidung zu 99% die richtige ist. Bei Maschinen und KIs ist das anders, ihre künstliche Intelligenz kennt keine wirkliche Intuition, womit sie auch den "falschen" Weg nehmen und abtreiben oder im Slipstream feststecken können. Nur KIs, die zusätzliche neuronale Implantate besitzen oder Cyborgs aus organischen und synthetischen Teilen können mit einer ähnlich hohen Erfolgsquote wie organische Piloten durch den Slipstream navigieren. Das ist auch der Grund, weshalb selbst die hochentwickeltesten Schiffe des Commonwealth stehts einen Piloten besaßen.

Mithilfe von speziellen Umwelteinflüssen ist es sogar möglich im Slipstream in die Vergangenheit zu reisen. So konnte Trance bei einem Übungsflug die Andromeda zur großen Schlacht am Hexenkopf bringen, welche 300 Jahre zuvor stattgefunden hat.

NachteileBearbeiten

Sollten der Slipstream-Antrieb (eines der am schwierigsten zu wartenden Teile des Schiffes) oder die GFG-Linsen eines Schiffes beschädigt sein, oder es nicht genügent Energie besitzen, kann es keine Slipportal öffnen und man hat nur die Möglichkeit mit der höchstmöglichen Geschwindigkeit zu fliegen. Dies ist mitunter extrem gefährlich und es kann Monate, wenn nicht sogar Jahre dauern, bis man wieder ein bewohntes System findet.
Auch außerhalb des bekannten Raumes, sprich an den äußeren Rändern der Galaxien, ist es schwer ein Slipportal zu etablieren, da es kaum noch String-Verbindungen gibt.
Manchmal kann man ein spezielles Ziel auch nicht in einem Zug erreichen, sondern muss mehrmals aus den Slipstream fallen und durch ein neues Portal wieder reinfliegen. Da allerdings Zeit relativ ist und im Slipstream selbst keine Zeit existiert, dürfte dieses Verfahren, abgesehen von der Fliegerei zwischen den Slipstream-Abschnitten, wenig Zeit kosten.

Eines der größten Probleme beim Slipstream ist Gravitation. Die Schwerkraftgeneratoren, aber auch die GFG-Linsen funktionieren bei zu großer Gravitation (zum Beispiel in der Nähe von Schwarzen Löchern) oder bei zu viel Energie in der Umgebung (ein energetischer Nebel) nicht. Somit muss sich ein Schiff erst aus solchen Lagen befreien und genügend Abstand gewinnen, bevor es wieder streamen kann.

Das nächste Problem ist die Möglichkeit eines Slipstream-Ereignisses im Slipstream. Sollte es durch eine Fehlfunktion im Slipstream-Antrieb dazu kommen, dass, während das Schiff im Slipstream ist, ein weiteres Ereignis erzeugt wird; wird das Schiff auf Quantenebene zerrissen und löst sich auf.

TechnikBearbeiten

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